Microgynon – Eine Mikropille mit abgeschwächten Nebenwirkungen

Wirkungsweise und Wirkstoffe von Microgynon

Microgynon ist eine Sorte der Antibabypille. Zur Schwangerschaftsverhütung eingesetzt enthält das Arzneimittel zwei Wirkstoffe, die als weibliche Hormone fungieren. Als Östrogen wird der Stoff Ethinylestradiol eingesetzt, als Gestagen bzw. Gelbkörperhormon Levonorgestrel. Beide Wirkstoffe sind nur in einer sehr geringen Konzentration in Microgynon enthalten, wodurch das Arzneimittel als Mikropille gilt.

Alle Dragees enthalten die gleiche Hormonkonzentration, daher handelt es sich bei der Pille um ein Einphasenpräparat. Die Kombination aus Gestagen und Östrogen unterdrückt zum einen den Eisprung, zum anderen wird eine Befruchtung der weiblichen Eizelle verhindert, sollte dennoch ein Eisprung stattgefunden haben. Schwangerschaften kann so wirksam aber nicht garantiert vorgebeugt werden.

Einnahme

Microgynon wird fortlaufend über 21 Tage eingenommen und von einer 7-tägigen Einnahmepause unterbrochen. Etwa 48 bis 72 Stunden nach der letzten Einnahme setzt eine Entzugsblutung ein, in deren Verlauf die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird.

Um einen gleichbleibenden Hormonspiegel zu erreichen, sollte die Einnahme der Dragees jeweils zur gleichen Zeit erfolgen. Empfehlenswert ist eine Einnahme mit etwas Flüssigkeit.

Vor- und Nachteile

Bei regelmäßiger Einnahme ist Microgynon ein zuverlässiges Verhütungsmittel und mindert zugleich die Monatsblutung. Wie jedes orale Kontrazeptivum schützt die Pille jedoch nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Zudem kann die Wirksamkeit der Pille durch andere Medikamente, Einnahmefehler, Erbrechen und Durchfall herabgesetzt werden.

Nebenwirkungen und Risiken von Microgynon

Die Nebenwirkungen von Microgyon reichen von Übelkeit und Kopfschmerzen, über Gewichtszunahme, Hautausschläge Stimmungsschwankungen, Erbrechen und Durchfall bis hin zu einem erhöhten Risiko von Thrombosen. Bestimmte Risikofaktoren können die Möglichkeit auftretender Nebenwirkungen begünstigen. Dazu zählen Rauchen, zunehmendes Alter, bereits bestehende Erkrankungen sowie familiäre Prädispositionen. Um die Risiken möglichst gering zu halten, sollte eine ausführliche ärztliche Beratung und Untersuchung bereits vor der ersten Einnahme erfolgen. Auch bei auftretenden Nebenwirkungen ist eine Aufklärung durch den Arzt unabdingbar.

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